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Große Fortschritte bei der Realisierung der Vereinsziele ermöglichte in den letzten Jahren Professor Dr. med. Milomir Ninkovic, seit 2010 erster Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins und seit 2003 Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive, Hand- und Verbrennungschirurgie im Klinikum Bogenhausen.

Prof. Dr. med. univ. Milomir Ninkovic zählt zu den besten plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen weltweit.

Prof. Ninkovic und sein Team haben durch ihre Arbeit auch international viel Beachtung gefunden und sichern so die Wirkungsbreite des VFBB in einem starken Umfeld. Trotz seiner großen Verantwortung als Plastischer Chirurg und Verbrennungsspezialist sowie den vielfältigen Aufgaben als Dozent im In- und Ausland unterstützt Prof. Dr. med. univ. Milomir Ninkovic die Ziele des VFBB mit großem Engagement.

Sie wollen helfen?

Mit Ihrer Unterstützung hilft der VfBB mittellose brandverletzte Kinder und Erwachsene aus Krisengebiete zu behandeln, Heilvorgänge zu begünstigen und Schmerzen zu nehmen

Bitte unterstützen Sie unseren Verein durch Ihre Spende dabei!


Valentina aus dem Kosovo

war gerade ein halbes Jahr alt, als eine Verkettung tragischer Umstände einen verhängnisvollen Brand auslösten.

Der Hintergrund:
Wegen der Armut der Eltern ein Fenster ohne Glas. Ersatzweise durchsichtiges Plastikmaterial. Ein heftiger Nachtsturm reißt den Plastikschutz weg, weht den Vorhang zu einer brennen Kerze, die wegen Stromausfall aufgestellt war.

Nur wenige Augenblicke später ein schwere Brand und das Unglücks-Baby mitten drin und damit der Beginn einer Leidens-Odyssee.

Mit welchen Worten kann man 27 erfolglose Operationen beschreiben? Ein verbranntes Gesicht, ein Kopf ohne Haare, ein verletztes Auge, Ohnmachtsanfälle wegen der schmerzenden Narben, traumatisierte Seelenpein und…und … und.

Dann nochmal die große Hoffnung (die wievielte denn, nach all den Enttäuschungen?). Der VFBB wird auf Valentina’s Schicksal aufmerksam. Sein erster Vorstand, Herr Prof. Ninkovic, ist sofort bereit, ohne Wenn und Aber zu helfen.

Die erste OP im Klinikum Bogenhausen erfolgte im September 2013. Nach einem langen Weg und 12 weiteren Operationen konnte Valentina im Dezember 2015 ihr neues Gesicht und eigene, über den ganzen Kopf verteilte, Haare im Spiegel sehen. Allerdings stehen noch weitere Eingriffe am Auge an. Professor Ninkovic jedoch ist zuversichtlich, dass alle Operation in 2016 abgeschlossen werden.

Da Valentina mittellos ist, arbeitet das Ärzteteam unter Prof. Ninkovic ohne Honorar. Doch Klinikkosten und Pflege-Personal müssen bezahlt werden. Die Kosten hierfür werden vom VFBB über Spenden finanziert.

Dies kann der VFBB natürlich nur leisten, wenn er auch weiterhin von wohlwollenden Spendern nachhaltig unterstützt wird. Dafür hier und jetzt schon vorab vielen Dank!

Maha und Nabil aus Gaza

Nabil (5Jahre) wollten nach den furchtbaren Bombardements in Gaza zusammen mit zwei anderen Kindern nach langer Zeit wieder einfach nur spielen. Dies wurde ihnen zum Verhängnis. Ein Blindgänger explodierte und die Kinder wurden schwer verletzt. Das damals 14 –jährige Mädchen wurde losgeschickt um die drei genannten Kinder zu beaufsichtigen und kam genau in dem Moment an, als die Explosion stattfand.

Higar und Mohammed können wir in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Ärzte-und Apothekervereinigung Berlin, in der Schweiz behandeln lassen.

Für Nabil kann der VFBB die notwendigen Behandlungskosten von ca. 35.000 Euro aufbringen. Aber für Maha, reichen unsere Reserven nicht aus. Die Kosten für Maha’s Operationen werden ebenfalls ca. 30.000 Euro betragen. Das Leid des Mädchens ist jetzt natürlich umso größer, da sie erfahren hat, dass alle Kinder behandelt werden und sie nicht. Vielleicht berührt Sie die Tragik des Mädchens auch. Nur wegen ihrer hilfsbereiten Aufsicht wurde sie so schwer verletzt und muss ihr Schicksal jetzt alleine tragen.

Mahas Tränen wirken bei uns tief und unsere Spendenbitte ist deshalb unsere Herzensan-gelegenheit. Wenn Sie Maha helfen könnten und wollen, wäre es mehr als großartig und berührend, denn Ihre Spende kommt direkt und ausschließlich dem armen Mädchen zugute.

Sule aus Ghana

Sule ist ein 6-jähriger Junge aus Ghana

der wegen der Armut seiner Eltern bei einer Tante leben musste. Als er drei Jahre alt war, schickte diese ihn los, um Kohle zu kaufen. Als er das Geldstück unterwegs verlor und ohne Kohle nach Hause kam, zerrte die gewalttätige Tante, zur Strafe, seine kleinen Hände und Füße ins offene Feuer, bis diese komplett zu Klumpen verschmort waren.

Seit seinem 5. Lebensjahr wird er nun von Professor Ninkovic behandelt. In zahlreichen Operationen gelang es ihm und seinem Spezialistenteam, aus verschmorten Klumpen seiner Hände wieder Finger zu rekonstruieren.

Durch das Können der Ärzte ist Sule heute in der Lage, auch ohne fremde Hilfe den kindlichen Alltag zu meistern und seine neuen Finger so geübt einzusetzen, dass er diese in seinem späteren Leben für den eigenen Broterwerb wird nutzen können.

Sule ist ein aufgeweckter, intelligenter und kluger Junge. Er besucht die Schule in Ghana, gehört zu den Besten seiner Klasse und will Journalist werden. Er hält ständigen Kontakt zu Professor Ninkovic und freut sich schon, wieder nach München zu kommen, denn die Behandlungen müssen fortgesetzt werden. Der VFBB braucht dafür dringend auch weiterhin wohlwollende Spender.

Grace aus Ghana

Grace wurde bei einem Brand in ihre Wohnhütte schwer verletzt. Seither kann sie ihren Arm nicht mehr richtig bewegen und deshalb auch nicht bei der Arbeit helfen. Die Wunden heilen nicht und brechen immer wieder auf, sodass Grace ständig unter Schmerzen leidet.

Die Eltern sind sehr arm und können keine Salben bezahlen. Nur eine Operation kann Grace helfen, ihren Arm wieder vollständig herzustellen!

Bitte unterstützen Sie den VFBB durch Ihre Spende, damit wir Grace helfen können!

Belques aus dem Jemen

das fünfjährige Mädchen aus Taiz im Jemen saß neben einer offenen Feuerstelle. Durch einen plötzlichen, heftigen Windstoß entflammte die Kleidung des Kindes in Sekundenschnelle. Die kleine Belques erlitt schwerste Verbrennungen im Gesicht und großflächig auch auf Brust und Rücken.

Einer kläglichen Erstbehandlung mit Salben folgte viel zu spät eine Spalthaut-Transplantation in einer Klinik vor Ort. Die Hoffnung der Eltern haben sich allerdings nicht erfüllt, die Operationen blieben erfolglos.

Das arme Mädchen litt auch weiterhin an schmerzhaften Narbenkontraktionen. Belques konnte den Kopf nicht mehr heben und den Mund nicht schließen. Auch die seelische Pein durch die entstellenden Narben ist ohnehin nicht beschreibbar.

Der VFBB erfuhr 2014 von diesem extrem tragischen Unglücksfall und finanzierte in zwei Jahren mehr als ein Duzend Operationen, die jetzt glücklicherweise einen nachhaltigen Erfolg gesichert haben. Belques, das temperamentvolle und intelligente Mädchen wurde während der ganzen Zeit von einer Münchner Gastfamilie liebevoll betreut und ist jetzt wieder bei ihren Eltern.